Presseinformation kurz

Österreichs Wohnrechtsgesetze sind nicht nur in Hinblick auf die Rechte und Pflichten der Eigentümer, Mieter und Verwalter äußerst umfangreich, sondern vor allem auch die Abrechnung kann zu Unstimmigkeiten bei Eigentümern und Mietern sowie zu Stress in der Hausverwaltung führen.

„Strenge Rechnung, lange Freundschaft.“

Das Berufsbild „Hausverwaltung Rechnungswesen“ oder „Hausverwaltungsbuchhalter“ gibt es in Österreich noch nicht, auch wenn der Bedarf daran sehr groß ist.
Immerhin gibt es weit über 1.000 Immobilienverwaltungen landesweit.

Üblicherweise wird das Rechnungswesen in Hausverwaltungen von Buchhaltern abgewickelt, die zwar Fachkenntnisse im österreichischen Steuer- und Unternehmensrecht, aber keinerlei Kenntnisse im Wohnrecht haben.

Das führt in den meisten Hausverwaltungen zu Abrechnungsfehlern und Mehrkosten durch unzureichend geschulte Mitarbeiter.

Ausgebildete Hausverwalter sind in der Regel mit den objektbezogenen Angelegenheiten befasst, sie übergeben Wohnungen und nehmen sie zurück, veranlassen Reparaturen, kümmern sich um die ordnungsgemäße Versicherung, halten den Kontakt zu den Bewohnern und Eigentümern und begehen das Haus regelmäßig.
Sie sind in der Regel in der Rechnungswesen-EDV nicht ausreichend versiert und mit ihrem eigenen Aufgabengebiet ausgelastet.

Es ist an der Zeit, dass das umfangreiche Aufgabengebiet des Rechnungswesend in Hausverwaltungen auch als Berufsbild etabliert wird.

Zu den Aufgaben des Rechnungswesens zählen unter anderem (je nach dem, um welchen Objekttyp es sich handelt: Wohnungseigentum, Gemeinnütziger Wohnbau, Hauseigentum / Mietwohnungen, usw.):

          • Kostenverteilungsschlüssel
          • Betriebs-, Verwaltungs-, Heizkosten-Abrechnung
          • Instandhaltungsrücklage
          • Darlehensverrechnung
          • Mieten-/Wohngeldvorschreibung
          • Umsatzsteuerverrechnung
          • Objektbilanz
          • Mietzinsbildung nach § 14 WGG
          • Verwohnung der Finanzierungsbeiträge
          • Abrechnung des Erhaltungs- und Verbesserungsbeitrags nach § 14d WGG
          • Berechnung und Buchung der Ausgleichsposten
          • Organisation der Kontenführung in der Buchhaltung
          • Buchung Aufwand unternehmenseigenes Miteigentum unter Einbeziehung der Geldspitzenverrechnung
          • Grundlagenerhebung zur Abrechnung (Mietvertrag, Sondervereinbarungen)
          • Abrechnung der Hauptmietzinsreserve nach § 20 MRG
          • Abrechnung für den Antrag auf Erhöhung der Hauptmietzinse nach § 18 MRG
          • Erstellung des ESt Beiblattes für Eigentümer
          • uvm.

Alexander Nevlacsil etabliert in Hausverwaltungen ein effizient arbeitendes Rechnungswesen, er hält Seminare und vollständige Ausbildungen ab und berät gemeinnützige Wohnbauträger und Hausverwaltungen in allen Belangen des Rechnungswesen, in In-House-Schulungen und mit konkreten Arbeitsabläufen.

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